Dentallabor Köppel & Herbst - Der Modellguss in der Zahntechnik
 
 
 
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  Der Modellguss in der Zahntechnik


 
   
     
  Die Modellgusstechnik ist in der Zahntechnik zu einem feststehenden Begriff geworden. In zunehmendem Maße werden die Basen und Klammern der prothetischen Arbeiten für den partiellen Zahnersatz aus bewährten Kobalt-Chrom-Legierungen angefertigt.

Die zahnärztliche Wissenschaft hat sich mit der Problematik dieser Technik auseinanderge-
setzt. Aus dieser Sicht konnten die wesentlichen Grundforderungen der zahn- und kieferbe-
dingten Notwendigkeiten und Zweckmäßigkeiten von Basisformen und Klammerkonstruk-
tionen abgeklärt werden. Für den Zahntechniker sind diese Erkenntnisse ohne Frage von Wichtigkeit. Insbesondere die Empfehlungen über den zweckmäßigsten konstruktiven Auf-
bau einer Modellgussprothese mit einer für den Ober- und Unterkiefer optimalen Basisge-
staltung und ein in statischer und funktioneller Hinsicht richtig konzipiertes Klammersystem sind von allgemeinem Interesse.

Man darf feststellen, dass die Zahntechnik den wissenschaftlichen Forderungen auf dem Gebiet der Modellgusstechnik konsequent gefolgt ist. In Zusammenarbeit mit der Industrie entstanden gut funktionierende Laboreinrichtungen, die allen Belangen einer Präzisions-
technik gerecht werden. Eine Vielzahl bewährter Materialien ermöglicht die optimale Anfer-
tigung von ästhetisch schönen und funktionsfähigen Modellgussprothesen. Die Schwierig-
keiten, insbesondere für den jungen und interessierten Zahntechniker, der sich mit der An-
fertigung von Modellgussprothesen beschäftigen möchte, bestehen in der Frage: "Gewußt wie !"

Die Modellgusstechnik gehört zwar zur Zahntechnik, trotzdem muss man sich beim Start von Modellgußanfertigungen den strengen Regeln dieser Spezialtechnik anpassen.

Das modern geführte zahntechnische Labor mit einer gut funktionierenden Kobalt-Chrom-Modellgussabteilung ist auf eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem auftraggebenden Zahnarzt angewiesen.

Voraussetzungen für eine dauerhafte Zusammenarbeit sind von seitens des Zahnarztes, die genauen Angaben über die Art der Konstruktion des Modelgusses unter Berücksichtigung von zahn- und kieferbedingten Besonderheiten. Im Weiteren können nur durch zweckent-
sprechende Arbeitsunterlagen, wie gute Abdrücke und exakte Bisslagenbestimmungen, ein-
wandfreie Arbeiten angefertigt werden. Der Zahnarzt darf erwarten, dass seine Angaben befolgt werden und die Modellgussarbeit auf dem Arbeitsmodell eine einwandfreie Passge-
nauigkeit und ein ästhetisches Aussehen besitzt.

 
     
 
 
     
Oberkiefer Prothesengerüst - Teleskopierende Verankerung und Basis auf dem Oberkiefermodell


  Prothetische Versorgung des Oberkiefers - Premium Front- und Seitenzähne mit einer Teleskopprothese


 
 
 
     
Unterkiefer Prothesengerüst - Modellgussprothese Gussklammern auf überkronten Eckzähnen und ersten Molaren


  Unterkieferprothese aus der horizontalen Ansicht -
Front- und Seitenzähne der Premium-Zahnlinie sind in Abstimmung zu den eingezeichneten Aufstelllinien lagerichtig und funktionsorientiert angeordnet


 
 
 
     
Oberkieferprothese aus der horizontalen Ansicht -
Front- und Seitenzähne der Premium-Zahnlinie sind in Abstimmung zu den empfohlenen Aufstelllinien in einem hormonischen Bogenverlauf angeordnet


  Totale Prothese -
Aufstellung nach der systemorientierten Empfehlung der Okklusionskonzepte


 
 
 
     
Rechter Quadrant -
funktionelle Verzahnung der Front- und Seitenzähne nach ästhetisch und okklusionsgerechten Empfehlungen


  Anordnung der Prämolaren und des zweiten Molaren -
die Seitenzähne sind in einer eugnathen Zahn-zu-zwei-Zahnposition aufgestellt


 
 
   
     
Okklusionskontrolle mit Shimstockfolie -
1. Seitenzähne
2. Eckzahnbereich